Fördertöpfe für Wiener Unternehmen
Informationsveranstaltung am 14. Juni
Am Montag, dem 14. Juni findet ab 16.00 Uhr im WIFI Wien Gebäude ( Währinger Gürtel 97, 1180 Wien, eineVeranstaltung zum Thema Förderungen statt.
Die Veranstaltung startet um 16.00 Uhr mit 3 Impulsvorträge, wo neben Informationen zur Abwicklung und Unterstützungsmöglichkeiten noch ein neues Thema von Herrn Mag. Christian Rebernig, (PNO - Europas größtes Fördermittelberatungsunternehmen; www.pnoconsultants.at) behandelt wird. Er gibt Anstoß dazu, undbedingt an Förderungen als unabdingbaren Bestandteil der Unternehmensstrategie - von der Gründung,im Wachstum, bis hin zur Internationalisierung - zu denken.
Zusätzlich stehen VertreterInnen diverser Förderstellen bereits ab 16.00 Uhr für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung.
Ab 18.00 Uhr findet die offizielle Eröffnung und Begrüßung statt; Förderunternehmen stellen sich im einzelnen vor.
Am Ende der Veranstaltung, um etwa 19.45 Uhr gibt es bei einem Buffet noch ausgiebig Möglichkeiten für Networking und Informationsaustausch.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bis 8. Juni 2010 jedoch erforderlich (www.wifiwien.at/ub)
No commentsFörderung kreativer Wissenschafter
Förderziel:
Das spezifische Programm IDEEN (Ideas) dient der europaweiten Förderung kreativer WissenschafteriInnen, IngenieurInnen und AkademikerInnen, deren Neugier und Wissensdurst unvorhersehbare und bahnbrechende Entdeckungen möglich machen können, die unsere Weltverständnis ändern, neue Aussichten für technologische Fortschritte eröffnen und Lösungen für dauerhafte soziale und ökologische Probleme bieten können. Der speziell für IDEAS gegründete Europäische Forschungsrat (European Research Concil) wird
grundlagenorientierte Pionierforschung - Frontier Research
auf der Basis von Projektvorschlägen von individuellen Forschungsteams zu allen thematischen Fachgebieten - Bottom-Up
auf der Basis der wissenschaftlichen Exzellenz nach einem Evaluationsverfahren - Peer Review kofinanzieren.
Förderbare Kosten:
ERC Bewilligung deckt bis zu 100% der gesamten anrechenbaren direkten Kosten für Forschung plus einen Beitrag von indirekten Kosten.
Anrechenbare Kosten
Direkte Kosten: dem Projekt direkt zuordenbar (Forschung, Management, Training, Personal, Ausstattung, Verbrauchsgüter, Reisekosten, Veröffentlichung,…)
Indirekte Kosten: nicht direkt dem Projekt zuordenbare Kosten (Verwaltung, Miete, Heizung, Versicherung, Post, Büromaterial, PCs, Software, etc.). Es werden bis zu 20% der direkten nachweislichen Kosten refundiert.
Gewinnbringende Grüße
Nina Aichholzer
nina.aichholzer@pnoconsultants.com
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Förderungen für Projekte in Entwicklungsländern
Die niederländische Regierung unterstützt Investitionsprojekte in 51 Entwicklungsländern. Die Ausschreibung läuft und ist auch für österreichische Unternehmen geöffnet.
Unternehmen, die in die Planung, die Errichtung, den Betrieb und die Erhaltung von Infrastruktur in eines der förderfähigen Entwicklungsländer investieren, können sich im Rahmen der Infrastrukturfazilität ORIO des niederländischen Außenministeriums bewerben.
Das bevorzugte Projektvolumen liegt zwischen 2 und 60 Millionen Euro.
Die Förderung beträgt zwischen 50 und 100 Prozent der Entwicklungskosten in Abhängigkeit des begünstigten Landes. Errichtungs-, Betriebs- und Erhaltungskosten werden zwischen 35 und 80 Prozent bezuschusst.
Die Auswahl der Projekte erfolgt anhand eines Rankings nach feststehenden Auswahlkriterien wie Machbarkeit und Nachhaltigkeit, soziale und ökologische Auswirkungen oder KMU-Relevanz.
Projektvorschläge für den 120 Millionen Euro schweren Fördertopf können noch bis zum 16. November eingereicht werden. Eine Liste der geförderten Länder ist auf Anfrage bei PNO Consultants erhältlich.
Gewinnbringende Grüße Nina Aichholzer PNO - Europas größte Fördermittelberatung www.pnoconsultants.at No commentsVerbessertes Altern ist Förderung wert
Österreich befindet sich, wie andere westeuropäische Länder auch, in einer Phase des Wandels von einer demographisch jungen zu einer demographisch alten Gesellschaft. Ursache dafür ist die sinkende Geburtenrate einerseits und das Älterwerden besonders geburtenstarker Jahrgänge, sowie die steigende Lebenserwartung andererseits. Im Jahr 2002 geborene Mädchen können mit einer Lebenserwartung von 82 und Jungen mit 76 Jahren rechnen. Prognosen zufolge wird im Jahr 2030 die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen bereits bei 85 und für Männer bei 80 Jahren liegen. Um auf diese Entwicklung vorbereitet zu sein, ist die Politik gefragt, zu reagieren. Für diesen Fall wurde von einigen westlichen Staaten ein Förderprogramm eingerichtet, das sich der „Zukunftsproblematik” annehmen soll.
Das Ambient Assisted Living Joint Programme wurde von 20 EU-Mitgliedsstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Ungarn und Zypern) und 3 nahestehenden Ländern (Israel, Norwegen und Schweiz) ins Leben gerufen.
Ziel der Artikel 169 Initiative AAL ist demnach die Förderung von Projekten, die Lösungen finden um den älteren Menschen ein möglichst langes und gleichzeitig selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden erlauben.
Informations- und Kommunikationstechnologien sind auf diesem Weg zur Verbesserung von Lebensqualität gefordert. Im Rahmen von AAL soll die Integration innovativer Technologien in die persönliche Umgebung, in die Heimumgebung durch intelligente Infrastrukturen oder Robotersysteme gefördert werden.
Auf nationaler Ebene soll die Initiative Ambient Assisted Living (AAL) geeignete Strukturen schaffen, die eine Zusammenarbeit und Koordination aller Institutionen, die sich mit dem Thema “Älterwerden” auseinandersetzen, ermöglichen. Die Bereiche Gesundheit, Mobilität, soziale Einbeziehung, und öffentliche Verwaltung sind hier von großem öffentlichem Interesse und werden mit der Initiative angesprochen.
Die Dauer des AAL Programmes ist für 6 Jahre (2008-2013) konzipiert. 700 Millionen Euro stehen zur Verfügung.
Die österreichische Beteiligung an der AAL Initiative wird finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Die Durchführung der Initiative liegt bei der FFG, im Bereich EIP (Europäische und Internationale Programme) und im Bereich TP (Thematische Programme). Die Vergabekriterien werden größtenteils für jedes Land von den nationalen Förderstellen festgesetzt und nur wenige von zentraler Stelle ausgeschrieben.
Geld ist vorhanden. Lassen Sie sich Ihre Projekte fördern.
Gewinnbringende Grüße Nina Aichholzer PNO nina.aichholzer@pnoconsultants.com
Förderungen für Investitionen in Nikaragua & Honduras
Im Moment ist eine holländischen Finanzlinie, für Grants bis zu einer Höchstgrenze von 700.000 EUR (max. 50% der Investition) für Projekte in Nikaragua und Honduras verfügbar. Erstaunlicherweise können diese Förderungen auch von österreichischen Unternehmen beantragt werden! Das Unternehmen PNO bietet österreichischen Unternehmen seine Dienstleistungen für die Lukrierung der Förderungen an. Sollten Sie Fragen oder Anliegen haben, wenden Sie sich bitte an mich.
Gewinnbringende Grüße Nina Aichholzer PNO - www. pnoconsultants.at
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HR und Trainingsförderungen im CEE
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes ist gerade in den CEE Ländern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Die meisten Personalförderungen im CEE Raum speisen sich aus dem Europäischen Sozialfond (ESF). Dazu kommen spezielle Programme für KMU, die mit nationalen Mitteln unterstützt werden.
Am interessantesten sind dabei die Förderungen für Aus- und Weiterbildung. Unterschiedliche Förderschienen zielen auf verschiedene Ausbildungsarten ab. Man unterscheidet zwischen:
- Schulungen für Individuen (wie beim AMS in Österreich)
- Hier wird der Mitarbeiter individuell auf Förderfähigkeit hin geprüft
- Innerbetriebliche Schulungen für ein Unternehmen, oder
- Ausbildungsverbünde von mehreren Unternehmen, entweder
- aus einem Industriesektor oder
- aus verschiedenen Sektoren aber zu einem Fachthema (z.B. Sprachen)
Viele Förderschienen verlangen, dass die Schulungsaktivitäten von externen Schulungseinrichtungen durchgeführt werden. Förderungen, vor allem jene die für Einzelpersonen beantragt werden, können auch von der Schulungseinrichtung eingereicht werden, die ein Schulungskonzept für die Firma erstellt hat.
Darüber hinaus gibt es Förderungen, wie in Polen, die von Schulungsfirmen für sogenannte „open trainings” beantragt werden können. Hier werden Trainingsprogramme für mehrere Firmen angeboten.
Die Förderquoten sind für Schulungsförderungen je nach Trainingsthema sehr hoch. Grundsätzlich wird zwischen allgemeiner und spezieller Aus- und Weiterbildung unterschieden. Allgemeine Weiterbildung beinhaltet Themen, die in vielen Wirtschaftsbereichen einsetzbar sind wie z.B. Sprachen, Verkaufsschulungen, allgemeine IT Skills. Spezielle Ausbildung beinhaltet Themen, die für die aktuelle Position notwendig ist. Die Förderquote für allgemeine Ausbildungsthemen kann bis zu 90% der Ausbildungskosten betragen.
Wichtig ist dabei im Vorfeld abzuklären, unter welche Kategorie die angestrebte Schulung fallen wird. Da es für spezifische Schulungen bei weitem geringere Fördersätze gibt als für allgemeine Themen. Weiters sollte das Alter und der Bildungsstand des Mitarbeiters beachtet werden. Personen unter 25 oder über 50 Jahre erhalten in der Regel höhere Förderungen.
Die bekanntesten Fördergeldgeber für den Arbeitsmarkt in Österreich sind das Arbeitsmarktservice (AMS) und in Bundeshauptstadt Wien der WAFF (Wiener Arbeitnehmerinnen Förderungsfonds). Einen Betrag leisten auch die Kammern, allen voran die Arbeiterkammer, und die Gewerkschaften für ihre Mitglieder.
Ziel vom AMS und anderen Fördergebern ist der Ausgleich von am Arbeitsmarkt bestehenden Benachteiligungen. Primäre Zielgruppen sind daher
- Menschen mit fehlender oder nicht (mehr) verwertbarer Berufsausbildung
- Jugendliche mit Einstiegsproblemen
- WiedereinsteigerInnen
- Personen mit arbeitsmarktrelevanten Behinderungen
- Ältere Personen
- Vom Strukturwandel betroffene Personen
Um die (Wieder-)Eingliederung der genannten Gruppen ins Berufsleben zu fördern, stehen Mittel zur Verfügung. Wenn auch nicht besonders viel Unterstützung dabei rausschaut, das Ansuchen ist ziemlich einfach und darum auf alle Fälle die Mühe wert.
Wirklich interessante Calls gibt es bei unseren Nachbarn.
In der Slowakei zB gibt es derzeit die Ausschreibung „Support for Training and Adaptability of Employees”, wo Groß- und Mittelbetriebe ihr Personal (außerhalb Bratislavas) weiterbilden lassen können. Bis zu 80 % Förderquote sind rückerstattbar. In Ungarn besteht für Klein und Mittelbetriebe die Möglichkeit, sich bis zu 90 % der Kosten für Aus- und Weiterbildung fördern zu lassen.
Die Tschechen toppen diese Quote noch: Beim EDUCA-Programm sind sogar bis zu 100 % Förderungen für die Weiterbildung der Mitarbeiter zu lukriieren. Diese Ausschreibung wird noch für den Monat Mai für Betriebe in Tschechien (außer Prag und Umgebung), unabhängig der Unternehmensgröße, erwartet.
Fazit: Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmern in CEE lohnt sich zur Zeit besonders.
Nähere Informationen gibt es bei den zuständigen Förderstellen oder unabhängingen Beratern.
Gewinnbringende Grüße Nina Aichholzer www.pnoconsultants.at No commentsEU-Förderungen - in Polen “leichte Beute”
Bis zu 70 % ihrer Projektkosten für Investitionen und für Co-Finanzierungen für neue Business-Ideen wurden erst kürzlich für hunderte Firmen in Polen von der EU gefördert.
Polen ist für das EU-Förderprogramm 2007-2013 das meist begünstigte Land. Im Rahmen der Strukturfonds stehen mehr als 67 Mrd € für dort ansässige Betriebe und ihre Investitionen zur Verfügung.
Unternehmen, die Investitionen in Polen planen (also auch Unternehmen mit ausländischen Shareholdern), haben jetzt enorme Chancen auf den Erhalt von Förderungen. Beinahe 4 von 10 Firmen, die Projekte eingereicht haben, haben positive Zusagen bekommen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies eine überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote.
Typische EU-geförderte Projekte
EU-Förderungen finanzieren Betriebe in den unterschiedlichsten Bereichen, wie etwa bei Forschung und Entwicklung, Investitionen, oder Weiterbildung. Typische EU-geförderte Projekte inkludieren: Green Field-Projekte, Expansionen von bereits bestehenden Unternehmen, Service-Center und Investitionen in erneuerbare Energien.
Bis zu 70 % Förderungen sind möglich. Die Höhe hängt jedoch von Investitionswert, Unternehmensgröße und -standort, sowie von professioneller Aufbereitung des Antrages ab. 2008 war der durchschnittliche Wert der 182 Förderungen des 1. Calls für Innovative Investments ca. 3,7 Mio €. Durch die Förderungen soll das Wachstum in Polen angekurbelt werden. Dank der Wirtschaftskrise zeichnen sich heuer noch mehr Anträge ab, darum ist es ratsam, Experten mit Erfahrung und Know-how hinzuzuziehen, um Förderungen zu gewinnen.
Förderbereiche
Da beinahe alle Sektoren förderfähig sind, kamen die Anträge aus Chemie, Engineering, Automobilbranche und der Lebensmittelbranche, um nur einige zu nennen. Zum Beispiel konnten dank PNO für eine neue Kosmetik-Produktionslinie (etwa 2,05 Mio € Investitionskosten) satte 1,2 Mio € Fördergelder lukriiert werden. Umfassende Unterstützung gibt es zudem für erneuerbare Energien - die Schaffung von Windkraftwerken, Biomasse- oder Biogas-Anlagen wird besonders intensiv gefödert.
Jetzt ist die richtige Zeit um die Förderungs-Akquisition für 2009 zu planen. Alle relevanten Calls für Q2/Q3 sind bereits geöffnet.
Gewinnbringende Grüße Nina Aichholzer PNO www.pnoconsultants.atNo comments
Förderinformation zu CZ
Die Tschechische Republik steckt im Moment in der Regierungskrise. Nichts desto trotz ist Tschechien immer noch ein interessantes Land im Bezug auf Förderungen. Da das gesamte Territorium der Tschechischen Republik - mit Ausnahme von Prag - als „covergence region (früher Ziel 1 Gebiet - wie das Burgenland bis 2006)” eingestuft ist, kann man in fast ganz Tschechein je nach Unternehmensgröße zwischen 40% (Großunternehmen) bis hin zu 60% (Kleinunternehmen) der Investitionskosten gefördert bekommen. Nur Prag ist schon als „regional competitiveness and employment (ehemaliges Ziel 2 Gebiet) Region” deklariert.
Die Mittel kommen größtenteils aus den EU Fördertöpfen, werden von nationalen Stellen, sogenannten managing authorities und intermediary bodies, verwaltet und heißen Operationale Programme (im Folgenden OP). In Tschechien gibt es insgesamt 19 OPs, 17 managing authorities und 18 intermediary bodies. Diese Vielfalt macht das Finden und Antragstellen zu einer schwierigen Herausforderung. Eine kompetente Auskunftsstelle in Tschechien ist die Czechinvest.
Die meisten Gelder fließen in den Verkehrsinfrastruktursektor und den Umweltschutz.
In der betrieblichen Förderung war in den ersten Jahren nach dem EU Beitritt das Hauptaugenmerk auf produzierende Betriebe gerichtet. Nun haben im Jahr 2008 die Investitionen in Forschung und Entwicklung und Shared Services zugenommen. Als dominierender Industriezweig erweisst sich immer mehr der Bereich der Softwareentwicklung.
Kriterien für diese Förderungen sind:
- die Investition muss für neue oder zur Erweiterung von bestehender Produktion genutzt werden.
- Es müssen mindestens USD 5,5 Mio. innerhalb von 3 Jahren investiert werden. Je nach Arbeitslosenrate können die Werte bis auf die Hälfte herabgesetzt werden.
- 50% de Investition müssen aus Eigenmittel des Investors getragen werden.
- Mindestens 60% der Investition muss ins Anlagevermögen gehen.
- Arbeitsplätze bzw. Produktionsstandorte müssen mindestes 5 Jahre erhalten bleiben.
Wichtige Dinge zu berücksichtigen
Eines der wichtigsten Kriterien für ausländische Firmen ist die Tatsache, dass für bestimmte Förderungen eine inländische Firmenregistrierung und nachweisliche Jahresabschlüsse von den letzen beiden Wirtschaftsjahren vorzuweisen sind. Bei Förderungen im Bereich Produktionsprozessverbesserung, Energieeinsparungen oder Schulung von Mitarbeitern ist sogar ein Nachweis der „Produktionstätigkeit/operatives Geschäft” über 2 Jahre notwendig. Dies ist entweder möglich, wenn eine Tochtergesellschaft gegründet wird und die ausländische Mutter älter ist als zwei vollständige Wirtschaftsjahre oder der ausländische Investor ein joint venture mit einem mehr als zwei Jahre bestehenden tschechischen Unternehmen macht. Diese Regelung gilt nicht für Steuererleichterungen. Die Chancen auf Förderungen steigen in Regionen mit höherer Arbeitslosigkeit. Der Großteil der Förderung hat KMUs als Zielgruppe. Fördergelder fließen in Tschechien prinzipiell erst nachdem die Kosten entstanden sind und gezahlt wurden. Die Region Prag ist als Investitionsregion nicht besonders attraktiv, da die Förderintensität geringer ist, Ausschreibungen sehr überzeichnet sind und die Erfolgschancen bei diesen daher bei maximal 10% liegen.
Gewinnbringende Grüße Nina Aichholzer PNO www.pnoconsultants.at No commentsEVENTTIP - Zugang zu Förderungen…
PNO und die Wirtschaftskammer Österreich veranstalten ein Forum zum Thema “Zugang zu Förderungen in Tschechien, Slowakei, Polen, Slowenien” Informationen aus der Praxis zu Anträgen, Abläufen, EU-Förderungen und Best Practice-Beispiele am 20.4.2009.
Für weitere Informationen, besuchen Sie folgende Seite:
http://www.pnoconsultants.com/countries/AT/DE/News-Events/Pages/Events.aspx
Ich freue mich, Sie dort zu treffen!
Gewinnbringende Ostergrüße Nina Aichholzer PNO www.pnoconsultants.atNo comments
Die Förderlandschaft in der Slowakei
Nach einer etwas ruhigeren Phase ist nun wieder starke Bewegung in der slowakische Förderlandschaft. Die weltweiten Auswirkungen der Kreditkrise machen auch vor der Slowakei nicht halt. Die slowakische Regierung muss(te) reagieren. Und die Reaktionen sind bahnbrechend.
Im Folgenden erfahren Sie Wissenswertes über die wichtigsten aktuellen Ausschreibungen für private Investoren, die neusten Trends am Fördermarkt und wertvolle Tipps.
Aktuelle Möglichkeiten
Strukturfonds bieten vielfältige Möglichkeiten der finanzellen Unterstützung für Unternehmer die eine Expansion oder größere Investitionen planen.
Operational Programme Competitiveness and Economic Growth - ist ein Programm das viele Möglichkeiten für Firmen bietet, die in innovative Technologien, technische Normen, Qualitätsmanagement oder Marketingaktivitäten investieren. Die Quote liegt hoch: bis zu 50 % Ko-Finanzierung ist möglich. Diese Calls sind das ganze Jahr hindurch geöffnet.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt im slowakischen Förderprogramm ist das Thema Ökologie und Umwelt. Aktivitäten im Bereich Abfallwirtschaft oder ökologischer Produktion haben hohe Chancen unterstützt zu werden. Maßnahmen um die Luftqualität zu verbessern, solche, die den Umgang mit Sondermüll optimieren und/oder die Umweltverschmutzung reduzieren, finden (Co-)Finanzierungsmöglichkeiten im Operational Programme Environment. Interessante Ausschreibungen werden im April und Mai geöffnet.
In der Region um Bratislava haben KMU eine große Chance auf Förderungen um ihre Hard- und Software Infrastruktur zu verbessern. CRM, Webportale, E-Commerce Anwendungen, LAN, … können bis zu 100 % gefördert werden. Der Call Operational Programme Bratislava Region ist nun, jedoch nur kurze Zeit offen.
Nie zuvor war es wichtiger, gut ausgebildetes Personal zu haben. Manager die die Produktivität maximieren und Soft skills besitzen um die Produkte bestmöglich zu verkaufen machen den Erfolg des Unternehmens aus. Genau diese Voraussetzungen zu schaffen sind die Ziele des Operational Programme Employment and Social Inclusion. Der Call hat bereits geöffnet und sollte ehestmöglich genützt werden, da es dieses Jahr keine weitere Chance dafür geben wird.
Die erwähnten Ausschreibungen sind nur eine kleine Auswahl an möglichen Förderungen um das Business zu beschleunigen/verbessern.
Letzte Entwicklungen
Die Kreditkrise übt einen massiven Einfluss auf die slowakische Förderlandschaft aus. Sowohl die Europäische Kommission als auch die Regierung stellt Förderungen bereit, um die Situation zu verbessern. Panik und Vertrauensverlust sind Auswirkungen mit denen die Unternehmen, neben den finanziellen Einbußen, im Moment zu kämpfen haben. Förderungen sind somit eine alternative Finanz-Ressource um die monetäre Misslage zu entspannen und das finanzielle Standing zu verbessern.
Was Sie wahrscheinlich schon gehört haben ist, dass die de minimis Grenze vorübergehend von 200.000 EUR auf 500.000 EUR angehoben wurde, was bedeutet, dass alle Unternehmen welche auch bereits das Maximum von 200.000 EUR erhalten haben, berechtigt sind, (nochmals) um die Förderung anzusuchen.
Ein für viele Unternehmen großes Hindernis am Weg zu industriellen Förderungen wurde jetzt aus dem Weg geräumt: die Regelung, dass das Gebäude Eigentum der Antragsteller sein muss.
Weiters werden KMU die um Bankdarlehen ansuchen, vom Staat mit einer Teilgarantie von bis zu 55 % des Kredites und bis zu einer Summe von 340.000 EUR pro Garantie unterstützt.
Die Regelungen für staatliche Hilfe wurden als Folge der Krise drastisch geändert. Die wichtigste Maßnahme hierbei ist eine Reduktion der Minimum-Investitionssumme für industrielle Investitionen um 50 % und 40 % bei Tourismus Projekten. Gültig ab April 2009.
Nicht zu verachten ist auch, dass nun (besonders) bei industriellen Investitionen auch Teilrefundierungen der Gehälter von neu geschaffenen Jobs geltend gemacht werden können.
Kurz und gut: es kann kaum einen günstigeren Zeitpunkt geben um in der Slowakei zu investieren. Details zu Deadlines finden Sie hier.
Was es zu beachten gilt…
Generell gilt, dass die Kommunikation mit den Behörden in der Slowakei nicht immer einfach ist; speziell wenn das lokale Know-how fehlt. Allein für diesen Zweck ist es ratsam, lokale Unternehmensberater beizuziehen. Firmen wie PNO erleichtern den Markteintritt und fungieren als professionell agierendes Bindeglied zwischen Ihnen und den Förderstellen.
Bei Strukturfonds zum Beispiel muss man für alle Eventualitäten gerüstet sein. Ständiges checken der Websites des individuellen Operational Programmes ist ein Muss. Wenn auch nicht regelmäßig, so werden doch des öfteren Deadlines verschoben und Regelungen geändert. Nachlässigkeit kann daher verheerende Folgen für den Erfolg des Projektes haben.
Im Allgemeinen ist man gut beraten, wenn man sich mit lokalen Gegebenheiten auskennt oder jemanden konsultiert, der das nötige Know-how besitzt. Speziell bei der Überprüfung der Förderwürdigkeit müssen die vorgegebenen Kriterien genauestens geprüft werden und zutreffend sein. Schlechte Recherche und Vorbereitung kann zu einem negativen Bescheid führen. Dennoch stehen die Chancen Förderungen zu bekommen, so gut wie nie. Lassen Sie sie sich nicht entgehen.
Gewinnbringende Grüße Nina Aichholzer PNO - www.pnoconsultants.at nina.aichholzer@pnoconsultants.com2 comments